In Unschuld - verbrannt
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(Es besteht die Möglichkeit, dass du das liest.) (Posten fällt schwer.)
Du fehlst. Doch bin ich froh, dass du "weg" bist. (Bist du nicht. Überhaupt nicht.) Es ist sowas wie "das Richtige" Zu unser beider Wohl. (Als glaubten wir, dass wir unser individuelles Wohl wirklich steuern könnten.) (Als hätte das je funktioniert.) (Als hätten wir ein Konzept oder ein Ziel.) Es ist sowas wie das Richtige, denn "der Schmerz ist zuckersüß und irgendwie auch so vertraut ich hab' mich dran gewöhnt."
Erinnerungen sind öfter seifenblasig-zarte Pop-Ups, als atemraubenden Flashbacks.
Ich danke dir für Manches. Über Manches bin ich wütend. Oder traurig.
Du fehlst eben (noch). Irgendwann hört es auf. Ich freue mich darauf. So ist es meistens okay, aber (noch) fühlt (es) widerlich. (Ich wünsche dir das mit dem "Wohl".)
C'est la vie.
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Unsere Haare als Wurzeln im Sand bücken wir uns
die Augen verwachsene Spalten
tasten, kriechen mit zerstochenen Fingerkuppen über tote Stiele nach unseren eigenen Innereien deren Wärme in dampfenden Pfützen ein Vorgestern ertränkt
und kotzen aus gefletschter Fratze ein Ruhekissen
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(Oktober)
Wimpernbratend, Geschmacksknospenschneidend, Porenstreuend füttere ich meine Dämonen Mi 20 Okt 2010 22:09:15 CET via web
Willkommen in Ihrer Agentur für Arbeit! Wenn sie Fragen rund um das Thema Selbstmord für das deutsche Volk haben, drücken Sie bitte die 6. vor ungefähr 11 Stunden via web
Hagelkörner pickend tränke ich meine Dämonen Mi 20 Okt 2010 21:57:59 CET via we
#Kunst oder so Ähnlich von Gestern http://yfrog.com/0hqbsdj http://yfrog.com/namp7pj http://yfrog.com/jpg2iej http://yfrog.com/j2r3ohpj Mi 20 Okt 2010 15:02:17 CET via we
Devil, come 'n fuck me, but please make it doggy and whip me with your tail. 7:16 PM Oct 19th via web
Mein Leben ist ein Kunstprojekt und meine Wohnung eine Installation. 7:00 PM Oct 19th via we
Ich bin so riot, ich knall dich mit Umschnalldildo, polier dir dabei die Fresse und trinke drei Flaschen Whiskey. 3:40 PM Oct 18th via
Seitdem ich weiß, dass Paracetamol gegen soziale Unsicherheiten UND Schmerzen hilft, verstehe ich Hostienanbetung. 2:24 PM Oct 18th via web
Parasitäres Leben trotz Ablehnung des Wirts ftw 1:35 AM Oct 18th via web
Wenn du die warme Hand auf deiner Schulter abbeißen willst, um in den Abgrund zu rennen.. 12:49 AM Oct 18th via web
Es macht auch in den Zwanzigern noch Spaß, Kleinkindern ihre Bauklötzchentürme umzutreten. 9:14 PM Oct 17th via web
I feel like... http://twitpic.com/2xkdp5 6:00 PM Oct 14th via Twitpic
$ chmod exfreund-3 ich.sh 3:41 PM Oct 14th via web
Zeit, der Seele Winterreifen aufzuziehen. Witterungsbedingte Schlittergefahr allerorten. 2:41 PM Oct 14th via web
Foggy Fuck in my mind 11:52 AM Oct 14th via web
Ihr seid so Indie, man findet euch gar nicht in eurer homogenen Masse Klumpatsch. 9:11 PM Oct 13th via web
Er interpretiert ja Betthupferl als Selbstbezeichnung um. 6:50 PM Oct 13th via web
Es ist niemandes Schuld. Es ist. Und es schmerzt. 1:46 AM Oct 13th via web
Hat jemand ein Pflaster für mein Ego? 10:49 PM Oct 12th via web
Ich bin ja auch mehr so ein Substitutionsgut. 4:06 PM Oct 11th via web
Werde Buch schreiben: "Die Menschlichkeit in mir oder: Wie ich versuchte, unmaskiert einen #Job zu finden und scheiterte" 8:36 PM Oct 10th via web
Du sprichst, als würdest du mich in den Fluss werfen wollen und guckst dabei, als würdest du schon ertrinken. 1:34 PM Oct 10th via web
Ekelhaft. Ekel-Haft. Haftung. Bodenhaftung. 10:26 AM Oct 8th via web
Mein Rückgrat hält mich aufrecht, aber muss es dabei so wehtun? 6:59 PM Oct 7th via web
Meine Ohren waren so lange steif, der Knorpelkater bringt mich um. 6:31 PM Oct 7th via web
Ich war glücklich, als ich zwei Euro in der Wäsche fand. Dann sah ich mich um. 12:04 PM Oct 7th via web
Würde ich das Seelenretten aufgeben, müsste ich mich ja mit meiner eigenen befassen. 11:27 AM Oct 7th via web
Dann schaust du mich an, als ob du nicht um meine Abgründe wüsstest. Ich sollte dich fortjagen, doch mir ist kalt und ich lächel nur. 2:08 PM Oct 6th via web
Eher mehr als weniger regressiv schiffte ich an die Wände eurer Selbstherrlichkeit. Der durch deren Kühle entstandene Dampf tröstete mich. 12:57 PM Oct 6th via web
Blutmarsch durch den Nebel und bröckelnde Fassaden scheuchen Geister. 11:40 PM Oct 2nd via web
Realität, streck mal die Hand aus, ich kann dich nicht sehen. 11:32 PM Oct 2nd via web
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Während draußen Lichter verschwimmen, Konturen fliehen und ich warte, auf Zeit, die verrinnt, eine Ankunft, ein Ende, ich also ganz offensichtlich Zug fahre, greift Angst nach meinen Atemzügen.
Ich hab mich in Ekel abgewandt und alle Verantwortlichkeiten von mir getreten. Jetzt aber, hier, gerade, hoffe ich inständig, dass du lebst. Ein kleiner Wunsch, der mir vorkommt, wie Galaxien die ich nie erkunden können werde. Völlig fern, absurd.
Ich habe mich gebunden. Einen Zyklus, eine Weile, ein Leben lang? Dir gehört mein Sehnen, noch immer. Manchmal. Noch immer hängt ein großer Teil meines Lebenswillen von deiner Existenz ab.
"Und du hast wieder nicht gecheckt, dass ein Herz nur schlägt, wenn man es auch entdeckt".
Vielleicht komme ich nachsehen, meine Herzsplitter einsammeln. Oder nicht. Wird schon Alles gut sein. Feigheit vergiftet mein Hirn und ich füge mich ihrer bequemen Lähmung.
Adieu, bangendes, verhärtendes Herz, dein Tod ist beschlossen.
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Und dann Schlaaafstörungen. Oh, ich will einfach nur meine Ruhe und Schlafen und dass alles normal ist aber gar nichts ist normal und es gibt keinen schlaf nur müdigkeit, unendliche und erschöpfung bis in die mitte der erde und zurück also einmal durch die ganze erde und dann geht man einfach vor die hunde viel zu schnell als dass man sich irgendwo festhalten könnte aber macht auch nix man will sich ja eigentlich gar nicht festhalten weil einen das alles anwidert der halt und andere menschen und die ganze verkackte situation und alles was war und alles was ist und alles was kommt ein riesiger trog scheiße und du langst nochmal rein, schaufelst einen riesigen batzen und nimmst ihn mit ins bett mit der hoffnung auf nestwärme und kommst dir lächerlich vor weil wer braucht schon wärme und überhaupt ist das alles immer so negativ und komm mal klar alter. endlich müde und dann heulst du schon wieder die kissen nass und hasst dich dafür.
emotional overkill
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Der Geruch des Flusses tropft auf Instant-Schmerz Wunden aller Zeiten brechen auf graben neue Linien in mein Marmorherz tuscheln verschwörerisch in mein Ohr gebären Kinder spicken mich mit ihren Liedern voll von ihnen schwinden alle Sinne
Berste mit Erleichterung in bunter Vielfalt klirren letzendlich Einzel-Schmerze
Dann begieße ich meine Instant-Liebe mit Demuts-Speichel und das Licht reflektiert
Siehst du? Ein Mosaik.
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Misogyner Mindfuck
Hormonsamenbande knospen rosazart Überwuchern Bangen um Alleinsein Durchzuckerte Luft.
Schlafwarm beobachte ich aus Quarantäne Statisch lauernd Amph zündet Stichflammen dann Perltropfen, Rußspuren Hoch-, hundertprozentige Vergiftung Blanke Knochen würge ich aus meinem Schlund Und speie Gift auf lockeren, warmen Mutterboden
Im Kollaps verreckt Papierwellen branden um Eisinsel Im Hirnfrost blühen dann untote Krokusse
Geht meucheln, meine Süßen.
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Following-Schlampe, Net-Whore, Web 2.0-Bitch, Social-Media-Hure, Digital-Native-Lutscherin, Blogosphären-Callgirl (..)
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Du bist wie eine Burg, die ich einzunehmen versuche. Unerschütterlich, bisweilen düster und sehr präsent. Manchmal ragst du vor mir empor und es reicht zu wissen, dass es dich gibt, so nah in meiner Lebenswelt. Burgen bewegen sich nie und weder Luft noch Leben werden geduldet. Nur manchmal, und dann sollen die Harlekine tanzen.
Ich will in dir wohnen und Samen pflanzen, Buntglasfenster in die aufgerissenen Mäuler deiner Wände setzen.
Ich habe Angst, dass eines Tages Panzer rollen. Und alle Standhaftigkeit nützt Nichts. Uneinnehmbar - Illusion. Völlige Zerstörung, nur das kann und darf sein.
Deine Tore gehören nur dir und für kleine Zeiten, ab und zu, auch mir. Zugige Gänge und klaffende Risse im Mauerwerk, undichte Dächer, kalte Böden und so viel, viel zu restaurieren. Meine Hände sind nur Hände.
Ich glaube. An die Geister, die dir innewohnen, die Fackeln an den Wänden und den Schutz, den dein Gemäuer verspricht. Zerstörung macht Platz für Neues. Aus den Trümmern bau ich ein Haus für unsere Kinder.
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Wenn du durch die Straßen gehst und vergessen hast, wohin und warum deine Finger sich anfühlen, wie tote Würmer du deinen Blick nicht scharf stellen kannst Fakt und Einbildung tanzen, bis sie verschwimmen Und du nichts zu bieten hast, weil sich nichts bietet.
Graues Rauschen, überall. Der Aussetzer kommt und mit ihm hässliche Auswege. Dafür: Klar, scharf und lebendig.
Es war ein netter Tag, das Eis schmeckte vorzüglich. Auch das Wetter war schön - sonnig, kühl zwar. Nicht viel los heute. Nett und nichtssagend. Hohl fast. Der dunkle Strudel wäre mit Äpfeln passender. Der Hall wäre weniger Reflektion mit mehr Dichte. Kommunikation. Bäh.
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